Hochschulkollegium

Hochschulkollegium

Das Hochschulkollegium ist ein gewähltes Organ der KPH Graz (HG § 11.1) und hat sich mit der Sitzung vom 15. Oktober 2015 konstituiert.

Das Hochschulgesetz § 17 weist dem Hochschulkollegium folgende Aufgaben zu:

  1. Stellungnahme in Fragen der Entwicklung der inneren Organisation und Kommunikation (Organisationsplan, Satzung),
  2. Stellungnahme im Rahmen des Auswahlverfahrens zur Bestellung des Rektors oder der Rektorin und des Vizerektors oder der Vizerektorin,
  3. Stellungnahme bei der Abberufung des Rektors oder der Rektorin oder des Vizerektors oder der Vizerektorin,
  4. Erlassung des Curriculums sowie der Prüfungsordnung,
  5. Beratung in pädagogischen Fragen und über Maßnahmen der Qualitätssicherung,
  6. Stellungnahme zu Beschwerden und Beschwerdevorentscheidungen gemäß § 14 des Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetzes – VwGVG, BGBl. I Nr. 33/2013, bei Beschwerden in Studienangelegenheiten, welche im Fall der Vorlage an das Verwaltungsgericht der Beschwerde anzuschließen ist,
  7. Erstellung von Maßnahmen der Evaluation und der Qualitätssicherung der Studienangebote,
  8. Einrichtung eines Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen und
  9. Genehmigung der Geschäftsordnung des Hochschulkollegiums.

Mitglieder des Hochschulkollegiums

Mitglieder

VertreterInnen des Lehrpersonals KPH Graz

HS-Prof. Mag. Dr. Dr. Renate Straßegger-Einfalt, Vorsitzende
Prof. David Wohlhart, BEd, Stellvertretender Vorsitzender

IL HS-Prof. Mag. Dr. Susanne Herker
Prof. Bernd Böhmer
IL OStR. Prof. Hans Neuhold, BEd
IL HS-Prof. Dr. Hubert Schaupp

Vertreterinnen der HochschülerInnenschaft KPH Graz
Natalie Kerschbaumer
Marie-Sophie Kroboth
Maria Rodler

Vertreterinnen des Verwaltungspersonals der KPH Graz
Elisabeth Christian
Maria Anna Pötscher

Rektorat KPH Graz, ohne Stimmrecht
Rektor HR Mag. Dr. Siegfried Barones
Vizerektorin Mag. Dr. Andrea Seel
Vizerektor Mag. Dr. Friedrich Rinnhofer, MA

Kooptierter Vertreter des Instituts für Religionspädagogik Klagenfurt
MMag. Johannes Thonhauser

Vertretung des Hochschulrates (ex offo)
Walter Prügger, BEd, MA
Ao. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Weirer

Geschäftsordnung

vom 16.11.2015

Geschäftsordnung des Hochschulkollegiums der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz

(gemäß § 17 Hochschulgesetz 2005, BGBl. Teil I Nr. 30/13. März 2006, BGBl. Nr. 21/13. Jänner 2015)

§ 1 Allgemeine Bestimmungen

  1. Als Abkürzungen in der Geschäftsordnung und in Protokollen gelten:
    HG Hochschulgesetz 2005
    HCV Hochschul-Curriculaverordnung
    KPH Kirchliche Pädagogische Hochschule
    HoKo Hochschulkollegium
    GO Geschäftsordnung
    TO Tagesordnung
  2. Soweit im Folgenden Bestimmungen des HG als Bestandteil dieser Geschäftsordnung übernommen werden, sind diese einer inhaltlichen Änderung durch das Hochschulkollegium nicht zugänglich.

§ 2 Aufgaben des Hochschulkollegiums

Dem Hochschulkollegium obliegen neben den auf Grund anderer vom Hochschulgesetz 2005 oder von diesem Statut übertragenen Entscheidungsbefugnissen die Beratung über pädagogische, religionspädagogische, sozialpädagogische und pastoralkatechetische Fragen der KPH Graz sowie über Maßnahmen der Qualitätssicherung (vgl.§ 17 (1) HG, §13 (2) Statut der KPH):

  1. Stellungnahme in Fragen der Entwicklung der inneren Organisation und Kommunikation (Organisationsplan, Satzung),
  2. Stellungnahme im Rahmen des Auswahlverfahrens zur Bestellung des Rektors bzw. der Rektorin und des Vizerektors bzw. der Vizerektorin,
  3. Stellungnahme bei der Abberufung des Rektors bzw. der Rektorin oder des Vizerektors bzw. der Vizerektorin,
  4. Erlassung des Curriculums sowie der Prüfungsordnung,
  5. Beratung in pädagogischen Fragen und über Maßnahmen der Qualitätssicherung,
  6. Stellungnahme zu Beschwerden und Beschwerdevorentscheidungen gemäß § 14 des Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetzes – VwGVG, BGBl. I Nr. 33/2013, bei Beschwerden in Studienangelegenheiten, welche im Fall der Vorlage an das Verwaltungsgericht der Beschwerde anzuschließen ist,
  7. Erstellung von Maßnahmen der Evaluation und der Qualitätssicherung der Studienangebote,
  8. Einrichtung eines Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen und
  9. Genehmigung der Geschäftsordnung des Hochschulkollegiums.
  10. Entscheidungen über den Ausschluss Studierender vom Studium an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz, welche über den Rahmen der §38, §39 der Statuten der KPH Graz hinausgehen.

§ 3 Zusammensetzung des Hochschulkollegiums

(1) Gemäß § 17 (2) Hochschulgesetz 2005 besteht das Hochschulkollegium aus elf Mitgliedern, und zwar aus

  1. sechs Vertretern bzw. Vertreterinnen des Lehrpersonals aus dem Kreis der Lehrpersonen gemäß § 18 Abs. 1 Z 1 und 2, auch in der Funktion von Leitern und Leiterinnen von Organisationseinheiten der Pädagogischen Hochschule,
  2. drei Vertretern bzw. Vertreterinnen der Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft bzw. der Hochschulvertretung der Pädagogischen Hochschule und
  3. zwei Vertretern bzw. Vertreterinnen des Verwaltungspersonals der Pädagogischen Hochschule.

(2) Mit beratender Stimme und Antragsstellungsrecht:

  1. das Rektorat (Rektor/in, Vizerektor/innen)
  2. ein vom Hochschulrat zu entsendendes Mitglied
  3. Durch Beschluss des Hochschulkollegiums können für die Behandlung einzelner Angelegenheiten Fachleute mit beratender Stimme beigezogen werden und Ausschüsse (insbesondere für die vorgesehenen Studienangebote) eingerichtet werden.

(3) Die Funktionsperiode des Hochschulkollegiums beträgt drei Jahre.

(4) Die Vertreter und Vertreterinnen sind lt. § 17 (4) Hochschulgesetz 2005 folgendermaßen zu bestellen:

  1. die Vertreter bzw. Vertreterinnen des Lehrpersonals sind von allen Lehrpersonen gemäß § 18 Abs. 1 Z 1 und 2 zu wählen,
  2. die Vertreter bzw. Vertreterinnen der Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft bzw. der Hochschulvertretung sind durch die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft bzw. die Hochschulvertretung zu entsenden,
  3. die Vertreter bzw. die Vertreterinnen des Verwaltungspersonals sind von allen Angehörigen des Verwaltungspersonals zu wählen.

(5) Die Vertreter/innen des Lehrpersonals sind in gleicher unmittelbarer, geheimer und persönlicher Verhältniswahl zu wählen. Gleichzeitig ist eine entsprechende Anzahl von Stellvertreterinnen oder Stellvertretern zu wählen. Das Wahlergebnis ist unverzüglich und auf geeignete Weise in der Pädagogischen Hochschule kundzumachen.(HG §17(5))

(6) Die Wahl der Vertreter und Vertreterinnen ist so rechtzeitig auszuschreiben, dass eine lückenlose Fortführung der Geschäfte durch das neu bestellte Hochschulkollegium gewährleistet ist. Nach Ablauf der Funktionsperiode oder nach allfälligem vorzeitigem Rücktritt aller gewählten Mitglieder des Hochschulkollegiums sowie deren Stellvertreter oder Stellvertreterinnen haben die bisherigen Mitglieder bzw. deren Stellvertreter oder Stellvertreterinnen die Geschäfte bis zur Konstituierung des neu bestellten Hochschulkollegiums fortzuführen. (HG §17(6))

(7) Für die Mitglieder des Hochschulkollegiums gelten die Bestimmungen über die Amtsverschwiegenheit gemäß Art. 20 Abs. 3 B-VG bzw. § 46 Beamten-Dienstrechtsgesetz.

§ 4 Vorsitzende

(1) Eine/Ein Vorsitzende/r und ein/e Stellvertreter/in sind in der konstituierenden Sitzung aus der Gruppe der Lehrenden für die Dauer der Funktionsperiode des Hochschulkollegiums zu wählen. Auf Antrag mindestens eines Mitgliedes des Hochschulkollegiums hat die Wahl geheim zu erfolgen.

(2) Dem/Der Vorsitzenden obliegt die Eröffnung, Leitung und Schließung der Sitzungen des Hochschulkollegiums und die aus den Beschlussfassungen resultierenden Erledigungen.

(3) Im Falle der Verhinderung der/des Vorsitzenden übernimmt der/die Stellvertreter/in den Vorsitz.

(4) Ist auch der/die Stellvertreter/in verhindert, ist die Funktion des/der Vorsitzenden von dem/der Dienstältesten aus der Gruppe der in der Sitzung anwesenden gewählten Lehrer/innen wahrzunehmen.

§ 5 Einberufung des Hochschulkollegiums

(1) Der/Die Vorsitzende hat die Mitglieder des Hochschulkollegiums schriftlich und nachweisbar unter Bekanntgabe der Tagesordnung (§ 6 GO) mindestens ein Mal pro Semester zu einer Sitzung einzuberufen.

Eine Einberufung hat zu erfolgen:

  1. wenn der/die Vorsitzende die Einberufung aufgrund der vorliegenden Geschäftsfälle für erforderlich erachtet.
  2. wenn drei Mitglieder die Einberufung schriftlich bei dem/der Vorsitzenden verlangen.

Das ist auch den nicht-stimmberechtigten Mitgliedern möglich.

(2) Zwischen der Einberufung (das ist der Tag der kanzleimäßigen Abfertigung der Einladung) und dem vorgesehenen Sitzungstermin hat, von dringenden Fällen abgesehen, eine Frist von mindestens zwei Wochen zu liegen. Ein dringender Fall liegt vor, wenn die Entscheidung in einer kürzeren Frist als zwei Wochen zu erfolgen hat, um zeitgerecht zu sein. In diesem Fall hat jedoch zwischen der Einberufung und dem vorgesehenen Termin eine Frist von mindestens fünf Werktagen zu liegen.

(3) Anträge der Mitglieder auf Abänderung oder Ergänzung der Tagesordnung können, ausgenommen den Fall der Dringlichkeit (§ 5 (3) GO), bis spätestens eine Woche vor dem festgesetzten Sitzungstermin bei dem/der Vorsitzenden schriftlich oder am Beginn der Sitzung mündlich eingebracht werden.

(4) In der lehrveranstaltungsfreien Zeit ist die Einberufung des Hochschulkollegiums nur in dringenden Fällen, die keinen Aufschub dulden, zulässig, wenn jedes Mitglied bzw. bei dessen Verhinderung das Ersatzmitglied vor Einberufung der Sitzung seine Zustimmung zur Einberufung ausdrücklich erteilt hat.

(5) Die Sitzungen des Hochschulkollegiums sind nicht öffentlich.

§ 6 Tagesordnung

(1) Die Tagesordnung der Sitzungen des Hochschulkollegiums ist von dem/der Vorsitzenden zu erstellen.

(2) Die Tagesordnung hat jedenfalls den TO-Punkt “Genehmigung des Protokolles der letzten Sitzung” und den TO-Punkt ”Bericht der/des Vorsitzenden” zu enthalten. Der Bericht des/der Vorsitzenden hat jedenfalls die seit der letzten Sitzung an das Hochschulkollegium gerichteten Schreiben, herangetragene Geschäftsfälle und erfolgte Veranlassungen zu beinhalten.

(3) Vor Eingehen auf die Tagesordnung kann das Hochschulkollegium durch Beschluss die Tagesordnung ändern und/oder ergänzen.

§ 7 Behandlung der Tagesordnung

(1) Nach der Feststellung der Beschlussfähigkeit (§ 8 GO) sind Beschlüsse über die Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten Sitzung zu fassen.

(1) Die im Hochschulkollegium zu behandelnden Angelegenheiten sind von dem/der Vorsitzenden oder einem/einer Berichterstatter/in vorzutragen. Ist in einer Angelegenheit durch das Hochschulkollegium eine Entscheidung zu treffen, so hat der/die Berichterstatter/in einen Antrag zu stellen, der so zu fassen ist, dass die Abstimmung auf Annahme oder Ablehnung lauten kann (Hauptantrag).

(3) Nach dem Vortrag des/der Berichterstatters/in hat der/die Vorsitzende die Debatte zu eröffnen und den Mitgliedern des Hochschulkollegiums, die sich zu Wort gemeldet haben, in der Reihenfolge der Wortmeldungen das Wort zu erteilen. Wortmeldungen zur Geschäftsordnung sind sofort in Behandlung zu nehmen.

(4) In der Debatte darf ein/e Redner/in nicht länger als 10 Minuten sprechen. Das Hochschulkollegium kann jedoch für den Einzelfall eine längere Redezeit beschließen.

(5) Jedes Mitglied des Hochschulkollegiums (§ 3 GO) kann in der Debatte Gegen- und Zusatzanträge stellen. Dies gilt auch für Mitglieder mit beratender Stimme.

(6) Nach Schluss der Debatte (§ 8 GO) ist, soweit eine Entscheidung zu treffen ist, die Beschlussfassung (§ 9 GO) vorzunehmen.

§ 8 Schluss der Debatte

(1) Die Debatte ist nach Erschöpfung der Redner/innenliste bzw. nach Annahme eines Antrages auf Schluss der Debatte zu schließen.

(2) Ein Antrag auf Schluss der Debatte kann jederzeit, jedoch ohne Unterbrechung eines Redners, gestellt werden. Über einen solchen Antrag ist sofort abzustimmen.

§ 9 Beschlussfassung

(1) Vor der Abstimmung ist die Beschlussfähigkeit festzustellen. Das Hochschulkollegium ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder geladen sind und mehr als die Hälfte der Mitglieder sowie mindestens zwei Mitglieder aus dem Bereich des Lehrpersonals und je ein Mitglied aus dem Bereich der Studierenden sowie des Verwaltungspersonals anwesend sind.

(2) Jedem anwesenden Mitglied mit beschließender Stimme kommt eine Stimme zu und dieses ist zur Stimmabgabe verpflichtet. Eine Übertragung der Stimme auf eine andere Person ist unzulässig.

(3) Die Beschlussfassung hat in nachstehender Reihenfolge vor sich zu gehen:

1. bei Vorliegen von Gegenanträgen ist vorerst über diese Beschluss zu fassen;
2. wird ein Gegenantrag angenommen, wodurch der Hauptantrag und allfällige Zusatzanträge zu diesen abgelehnt werden, ist sodann über allfällige Zusatzanträge zum Gegenantrag zu beschließen, und zwar über die weitergehenden vor den übrigen;
3. im Falle der Ablehnung eines Gegenantrages, wodurch auch die Zusatzanträge zu diesem abgelehnt werden, oder wenn kein Gegenantrag vorliegt, ist vorerst über allfällige Zusatzanträge zum Hauptantrag zu beschließen, und zwar über die weitergehenden vor den übrigen;
4. durch die Annahme eines Zusatzantrages wird auch der Hauptantrag angenommen, ansonsten und wenn weder Gegenanträge noch Zusatzanträge vorliegen, ist über den Hauptantrag zu beschließen. Über den Hauptantrag und allfällige Zusatzanträge ist getrennt abzustimmen.

(4) Die Abstimmung erfolgt durch Heben einer Hand.

(5) Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des Vorsitzenden.

(6) Eine geheime Abstimmung ist auf Antrag von mindestens einem Mitglied des Hochschulkollegiums durchzuführen.

§ 10 Ordnungsbestimmungen

(1) Abschweifungen von der Sache ziehen den Ruf des/der Vorsitzenden “zur Sache” nach sich. Nach dem dritten Ruf “zur Sache” kann der/die Vorsitzende dem/der Redner/in das Wort entziehen.

(2) Hält ein/e Debattenredner/in die im § 7 (5) vorgesehene Redezeit nicht ein, so hat ihm/ihr der/die Vorsitzende nach zweimaliger Mahnung das Wort zu entziehen.

(3) Jedes Mitglied des Hochschulkollegiums kann eine Verfügung nach Abs. 1 oder eine Mahnung nach Abs. 2 verlangen. Über ein solches Verlangen hat der/die Vorsitzende sofort zu entscheiden.

§ 11 Curricularkommissionen

(1) Für die Erlassung und Änderung der Curricula gemäß § 42 sind lt. § 17 (8) HG 2005 entscheidungsbefugte Curricularkommissionen einzusetzen.

(2) Jede Curricularkommission setzt sich aus sechs Vertretern bzw. Vertreterinnen des Lehrpersonals der Pädagogischen Hochschule und drei Vertretern bzw. Vertreterinnen der Studierenden zusammen.

(3) Die Leitung einer Curricularkommission ist durch Beschluss des Hochschulkollegiums einem Hochschulkollegiumsmitglied oder einem stellvertretenden Mitglied aus der Gruppe der Lehrenden zu übertragen.

(4) Die Curricularkommission ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder sowie mindestens zwei Mitglieder aus dem Bereich des Lehrpersonals und ein Mitglied aus dem Bereich der Studierenden anwesend sind.

(5) Die Curricularkommissionen sind längstens für die Dauer der Funktionsperiode des Hochschulkollegiums einzurichten.

(6) Die Curricularkommissionen sind an die Richtlinien des Hochschulkollegiums gebunden, ihre Beschlüsse bedürfen der Genehmigung des Hochschulkollegiums.

§ 12 Unterausschüsse

(1) Zur Vorbereitung der vom Hochschulkollegium zu besorgenden Aufgaben können Unterausschüsse mit ausschließlich beratender Funktion durch Beschluss des Hochschulkollegiums eingerichtet werden.

(2) Das Ergebnis der Beratungen ist dem Hochschulkollegium durch einen/eine vom Unterausschuss gewählten/gewählte Sprecher/in bis zu einem festgelegten Termin zur Kenntnis zu bringen.

§ 13 Sitzungsprotokoll

(1) Über jede Sitzung des Hochschulkollegiums ist ein Protokoll zu führen.

(2) Die Protokollführung obliegt den Mitgliedern des Hochschulkollegiums in alphabetischer Reihenfolge mit Ausnahme des Vertreters/der Vertreterin des Hochschulrates.

(3) Das Protokoll hat jedenfalls zu enthalten

  1. Datum, Beginn und Ende der Sitzung;
  2. die Namen der anwesenden Mitglieder und der sonstigen teilnehmenden Personen (ohne Titel);
  3. die Feststellung der Beschlussfähigkeit;
  4. die Tagesordnung;
  5. die Anträge im vollen Wortlaut;
  6. die Ergebnisse von Abstimmungen;
  7. die gefassten Beschlüsse;
  8. Stellungnahmen und Erklärungen, deren Aufnahme in das Protokoll ausdrücklich verlangt wird.

(4) Das Protokoll ist von dem/der Vorsitzenden und dem/der Protokollführer/in zu unterfertigen.

(5) Eine Abschrift des Protokolls ist dem Rektor/der Rektorin, den Vizerektor/innen der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz und allen Mitgliedern des Hochschulkollegiums spätestens 14 Tage nach der Sitzung zu übermitteln.

(6) Die Genehmigung des Protokolles hat in der jeweils nächsten Sitzung des Hochschulkollegiums zu erfolgen. Bei Einwendungen gegen das Protokoll ist gemäß § 7 GO vorzugehen. Werden Einwendungen nicht vorgebracht bzw. abgelehnt, gilt das Protokoll als genehmigt.

(7) Beschlüsse des Hochschulkollegiums, die den allgemeinen Studienbetrieb betreffen, sind über die Homepage der Hochschule zu verlautbaren.

(8) Das Lehrpersonal und das Verwaltungspersonal der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz erhält bei allfälligen neuen Beschlüssen eine Information per Mail. Die Aussendung erfolgt durch den /die Vorsitzenden.

(9) Der Link auf der Homepage der Pädagogischen Hochschule für die Angelegenheiten des Hochschulkollegiums ist den Studierenden nachweislich im Studienbetriebsverzeichnis zur Kenntnis zu bringen. Das Kollegium wird per Rundmail auf neue Beschlüsse des Hochschulkollegiums aufmerksam gemacht.

(10) Textlich umfangreiche Beschlüsse des Hochschulkollegiums, insbesondere zur Kundmachung bestimmte Verordnungen, können auch in der Form protokolliert werden, dass sie als integrierende Beilage des Protokolls diesem angeschlossen werden. Das Protokoll hat einen Hinweis auf eine solche Beilage zu enthalten.

§ 14 Verhinderung eines Mitgliedes

(1) Die Mitglieder des Hochschulkollegiums sind verpflichtet an den einberufenen Sitzungen teilzunehmen.

(2) Im Falle einer Verhinderung hat jedes zu einer Sitzung einberufene Mitglied ohne Verzug den/die Vorsitzende/n hievon in Kenntnis zu setzen.

(3) Die aus der Gruppe der Lehrenden gewählten Mitglieder werden im Verhinderungsfall von ihren gewählten Stellvertretern/innen entsprechend der Reihenfolge des gesamten Wahlergebnisses vertreten.

(4) Der/Die für den Verhinderungsfall gewählte Stellvertreter/in ist verpflichtet, bei Verhinderung des Mitgliedes an der betreffenden Sitzung teilzunehmen. Er ist im vollen Umfang stimmberechtigt.

§ 15 Kundmachung von Verordnungen

Verordnungen des Hochschulkollegiums sind mit der Klausel: "Für das Hochschulkollegium: Die/Der Vorsitzende" von dem/der Vorsitzenden zu unterfertigen und einen Monat lang durch Anschlag in der Hochschule und durch Veröffentlichung auf der Homepage der Hochschule kundzumachen. Sie treten, soweit darin nichts anderes bestimmt ist, mit Ablauf des Tages des Anschlages bzw. der Veröffentlichung in Kraft.

§ 16 Inkrafttreten der Geschäftsordnung

Diese Geschäftsordnung tritt unmittelbar nach Beschlussfassung durch das Hochschulkollegium in Kraft.

Graz, 16.11.2015 Mag. Dr. Dr. Renate Straßegger-Einfalt, Vorsitzende eh.

Download der Geschäftsordnung

Sitzungstermine

Sitzungstermine

Donnerstag, 13.09.2018, 08:30 - 11:30 Uhr

Dienstag, 23.10.2018, 08:30 - 11:30 Uhr

Antrag an das Hochschulkollegium

Antrag an das Hochschulkollegium

Bei Anliegen und Anfragen stehen die Mitglieder des Hochschulkollegiums zur Beratung gerne zur Verfügung. Oft ergeben Beratungsgespräche einen Antrag an das Hochschulkollegium. Dieser ist schriftlich 14 Tage vor der Sitzung bei einem Mitglied des Hochschulkollegiums mit folgendem Formular einzureichen.

Antragsformular

Erlässe / Verordnungen

Erlässe / Verodnungen

Ansprechperson